PETG thermoplastischer Kunststoff

PETG transparenter Kunststoff

Das Produkt verfügt über gute Bedruckbarkeitseigenschaften mit UV Tinten, ist schwer entflammbar und ist ebenfalls auch für den Lebensmittelbereich geeignet. Der Plattenshop24.com bietet derzeit das Produkte in der transparenten Variante im Wunschzuschnitt an. Sie kaufen nur das Stück, was Sie wirklich benötigen. 

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PETG transparenter Kunststoff

Das Produkt verfügt über gute Bedruckbarkeitseigenschaften mit UV Tinten, ist schwer entflammbar und ist ebenfalls auch für den Lebensmittelbereich geeignet. Der Plattenshop24.com bietet derzeit das Produkte in der transparenten Variante im Wunschzuschnitt an. Sie kaufen nur das Stück, was Sie wirklich benötigen. 

Hier noch einmal die wichtigsten Produktmerkmale:

PETG ist ein Thermoplastischer Kunststoff
Ausgezeichnet geeignet zum Warmbiegen und Vakuumformen ohne Vortrocknen (Zeit- und Energieersparnis) 
Vereinfachtes Kleben mit lösemittelhaltigen Klebstoffen
Gute Bruchfestigkeit bei niedrigen Temperaturen
Witterungsbeständigkeit bis zu 3 Jahre
Brandschutzklassizierung "schwer entfammbar" 
Gute Bedruckbarkeit mit UV-beständiger Tinte
Auch in Breiten von 2050 mm 

Scheren und stanzen

PETG Platten bis zu einer Dicke von zirka 2 mm können mit abgekantet (geschert) und formgestanzt werden. Dickere Platten sollten gesägt und gefräst werden.

  • Für gerade Zuschnitte von PETG auf Tafelscheren hat sich ein Abstand von zirka 0,02 mm

    zwischen Unter- und Obermesser bewährt. Je kleiner der Schneidspalt, desto besser die Schnittqualität, aber desto grösser auch die Abnutzung der Messer, die immer sehr scharf sein müssen, um die Gratbildung, besonders bei PETG, so gering wie möglich zu halten.

  • Dünne PETG Platten können auch mit Schneidelinienwerkzeugen auf Form gestanzt werden. Aufgrund der Zähigkeit von PETG müssen die Stanzmesser aus Bandstahl sehr scharf sein und daher vergleichsweise oft ersetzt werden. Ein einseitiger, asymmetrischer Schliff der Schneidlinien verbessert die Kantenqualität.

  • PETG Platten sollten nicht bei Temperaturen unter 20°C gestanzt werden, wobei ein leichtes Aufwärmen der Platten die Kantenqualität verbessert und der Rissbildung entgegen wirkt.

    Sägen

    Handsägen mit feiner Zahnung sind nur in Not- oder Sonderfällen wirklich sinnvoll. Hingegen erge- ben stabile Bandsägen mit scharfen, feinzahnigen Sägebändern gute Kurvenschnitte. Je stabiler die Bandsäge und je kleiner der Schnittspalt, desto geringer die Vibrationen.
    Im Normalfall können PETG Platten jedoch auf vibrationsarm laufenden Kreissägen auf die Nutzformate zurechtgeschnitten werden.

    • Vor dem Sägen keinesfalls die Schutzfolie entfernen, weil die Oberflächen der PETG Platten empfindlich sind auf Kratzer, die von Spänen oder rauen Sägetischen verursacht werden.

    • Zum Sägen von PETG Platten haben sich Hartmetall-Kreissägeblätter mit Wechselzahnung bewährt, weil sie die Wärmeabfuhr begünstigen. Die Geschwindigkeit sollte je nach Sägeblatt- durchmesser zwischen 2000 und 3000 U/Min. betragen.

    • Der Zahnabstand sollte zirka 10 mm betragen, ist aber generell abhängig von den am häufigs- ten gesägten Plattendicken. Der Spanwinkel sollte 10°positiv sein und der Freiwinkel zirka 15° betragen. Eine leichte Anfasung der Zähne ergibt einen schöneren Schnitt.

    • Aufgrund übermässiger Reibungswärme kann sich beim Sägen von PETG an der Austrittseite des Sägeblattes ein Grat bilden. Vorausgesetzt, dass das Sägeblatt scharf genug ist, sind ein Sägeblatt mit grösserem Zahnabstand, die Erhöhung vom Vorschub, die Reduktion der Umdrehungsgeschwindigkeit und die Kühlung mit Pressluft mögliche Abhilfemassnahmen.

    • Gegen das Ausbrechen oder Splittern an den Schnittkanten aufgrund von Vibrationen helfen die Verringerung des Vorschubs und der Einsatz eines Niederhalters oder einer Opferplatte.

PETG mechanisch bearbeiten Sicherheitshinweis

Mit Blick auf die hohen Umdrehungszahlen der Zerspanungswerkzeuge ist es sehr wichtig, dass sich alle maschinenseitigen Schutzeinrichtungen in gebrauchstauglichem Zustand befin- den und dass diese auch benutzt werden. Während aller spanenden Verarbeitungsprozesse muss immer die vorgeschriebene persönliche Schutzausrüstung, mindestens jedoch eine Schutzbrille, getragen werden.

Bohren

  • Einzelne Löcher in PETG Platten können problemlos mit normalen, jedoch frisch geschärften Spiralbohrern für die Metallbearbeitung gebohrt werden. Bei grössere Serienarbeiten wird sich jedoch die Anschaffung von speziell für die Bearbeitung von vergleichsweise weichen Kunststoffen entwickelten Spiralbohrern mit einen Spitzenwinkel von weniger als 90°, einem Drallwinkel von 30°und grosszügigen Spannten lohnen und bezahlt machen.

  • Schnittgeschwindigkeit 40 bis 50 m/Min. (zirka 3000 U/min. für einen 5 mm Spiralbohrer).

  • Bei tiefen Löchern den Bohrer häufig ausfahren, um eine Überhitzung durch verklemmte Späne zu vermeiden. Nötigenfalls mit Pressluft kühlen, jedoch keine Flüssigkühlung und auf gar

    keinen Fall Scheidflüssigkeiten für die Metallbearbeitung verwenden.

    CNC-Bearbeitung (Plotterschneiden und Fräsen)

    LPETG Platten können sehr gut auf CNC-Maschinen bearbeitet werden, wobei sowohl Plotterschneiden als auch Fräsen möglich sind.

    • PETG Platten müssen sicher aufgespannt werden, um Vibrationen zu vermeiden. Vor allem

      beim Plotterschneiden von kleinen Werkstücken die höchste Vakuumleistung einstellen.

    • Zum Fräsen von PETG einen scharfen (neuen!) einschneidigen Fingerfräser mit polierter

      Spannut verwenden. Beispiel: Zum Fräsen einer 3 mm dicken Platte einen 4 mm Fräser, eine Werkzeuggeschwindigkeit von zirka 50‘000 U/Min., eine mittlere Beschleunigung und einen Vorschub von 160 mm/Sek. wählen.

      Laserbearbeitung

      PETG Platten können mit CO2-Lasern geschnitten werden.

  • Im Vergleich zu PMMA sollten die Leistung und die Frequenz geringer, die Luftzufuhr jedoch

    höher sein. Spannungen nach dem Laserschneiden durch Tempern lösen.

  • Die Schutzfolie zum Laserschneiden auf den PETG Platten belassen, um Ablagerungen von

    Materialrückständen zu vermeiden. Und unbedingt die Lüftung einschalten (Geruch!).

  • Nach dem Laserschneiden das Bauteil erst nach einer Entspannungspause weiter bearbeiten.

PETG umformen
Platten kalt biegen und abkanten

PETG Platten bis zirka 2 mm Dicke können kalt gebogen und kalt abgekantet werden. Dickere Platten sollten wegen der grossen inneren Spannungen warm abgekantet werden.

  • Der Kaltbiegeradius für PETG Platten sollte mindestens 150 - mal die Plattendicke betragen

    (also z.B. 300 mm für 2 mm dicke Platten).

  • Beim kalt Abkanten (biegen kleiner Radien) muss der abgebogene Schenkel wegen des Rück-

    springens stark überbogen werden. Die in der Biegezone entstehenden hohen Spannungen werden danach nur sehr langsam abgebaut und dürfen keinesfalls mit aggressiven Chemika- lien und Lösemitteln in Kontakt gebracht werden (Gefahr von Spannungsrissen).

  • Die hohen Spannungen führen zum Aufhellen farbiger PETG Platten an der Biegezone. Platten warm biegen und abkanten

    PETG Platten können mit Heizstäben entlang der geplanten Biegekante auf zirka 110°C auf- gewärmt und das weiche Material dann mit kleinem Radius abgebogen werden.

    • Schutzfolie entlang der Biegezone entfernen.

    • Je grösser der Biegewinkel und je grösser der Biegeradius (mindestens dreimal Materialdicke),

      desto breiter muss die aufgewärmte Zone sein.

    • Bei einseitiger Erwärmung von unten (Platten bis 2 mm Dicke) muss das Werkstück regelmässig

      gewendet werden, um der Blasenbildung durch Überhitzung vorzubeugen. In diesem Fall muss die letzte Wärmphase vor dem Biegen auf der Biegeaussenseite sein. Eine beidseitige Erwärmung ist für Platten über 3 mm Dicke und bei Serienproduktionen erforderlich.

    • Aufgrund der Wärmedehnung in nur einer Richtung entstehen bei langen Bauteilen aus dicken Platten zwangsläufig Verzugsspannungen. Nach dem Biegen tempern.

    • PETG Platten lassen sich besonders wirtschaftlich thermoformen (meistens Vakuumtiefziehen), weil sie nicht vorgetrocknet werden müssen. Einige materialtypische Hinweise:

  • Maschinen mit separat regulierbaren Ober- und Unterheizungen, Vorblaseinrichtung und Wassernebelkühlung sind besonders gut geeignet, PETG Zuschnitte schnell und gleichmässig aufzuheizen, falls notwendig vorzustrecken und durch effizientes Abkühlen das Kristallisieren zu unterdrücken.

  • PETG Platten werden bei 120 °bis 160 °C verformt.

  • Anzugswinkel und Wandneigungen von 4 bis 6°und ei ne Verarbeitungsschwindung von 0,5 bis

    0,6% müssen bei der Formgestaltung berücksichtigt werden.

  • Durch die meisten Bearbeitungsprozesse und auch durch das Thermoformen entstehen Spannungen in den PETG Platten, die zur Rissbildung führen können. Deshalb sollten die PETG Platten je nach Dicke 2 bis 4 Stunden lang bei zirka 60°C getempert werden.

PETG verkleben Allgemeine Hinweise

PETG Platten und Bauteile können mit Lösemittelklebern verklebt werden. PETG Platten sind aufgrund ihrer hohen Chemikalienbeständigkeit nur sehr schwierig zu verkleben.
Aufgrund der Vielfalt an Klebemitteln mit ihren völlig unterschiedlichen Eigenschaften gewährleistet nur die Fachberatung durch die Klebstoffhersteller eine optimale, auf die Art der Fügeteile und den Anwendungsfall abgestimmte Wahl der Klebstoffe. Die Verarbeitungsvorschriften der Klebstoffhersteller müssen genau befolgt werden.

Verkleben von PETG

Zum konstruktiven Verkleben, aber auch zum Verkleben von ähnlichen Materialien wie PS, PC, PMMA, eignet sich ein transparenter Lösemittelklebstoff auf der Basis von Methylenchlorid.

  • Achtung: Methylenchlorid (Dichlormethan, CAS-Nr. 75-09-2) ist ein dünnflüssiges und sehr

    wirkungsvolles, aber auch stark reizendes Lösemittel aus der Gruppe der CKW, das nur von ausgebildeten Personen mit Schutzhandschuhen verwendet werden darf. Vor dem Gebrauch unbedingt das entsprechende Sicherheitsdatenblatt konsultieren und Arbeitsplatz gut lüften!

  • Da bei PETG Tafeln wie bei allen transparenten Kunststoffen Blasen und nicht vollständig mit Klebstoff benetzte Stellen besonders gut auffallen, müssen die Fügeteile sorgfältig vorbereitet werden: Fügeflächen trocken, staub- und fettfrei, Kanten mit einer Messerklinge geglättet. Das Fügen sollte in einer Hilfsvorrichtung geschehen, damit die Fügepartner rutschsicher fixiert werden können. Achtung: Methylenchlorid-Klebstoffe sind nicht fugenfüllend.

  • Bewährt haben sich das Aufbringen des Klebstoffs mit einer Spritze mit sehr dünner Kanüle (Klebstoff dringt durch Kapillarwirkung in den Fügespalt) und das Tauchverfahren, bei dem ein Fügepartner in ein flaches ‚Klebstoffbad‘ eingetaucht und nachher sorgfältig mit dem zweiten Fügepartner zusammengebracht wird.

  • Mit Lösemittelkleber geklebte Teile sind nach zirka 3 Stunden weiterverarbeitbar, jedoch erst nach 24 Stunden voll gebrauchstauglich.

  • Achtung: Manche Klebe- und Dichtmittel können auch lange nach der Verarbeitung Spannungsrisse in den PETG Platten auslösen. Nur für PETG zugelassene Typen verwenden.

  • Ein Nachteil von Verklebungen mit doppelseitigen Klebebändern ist deren vergleichsweise geringe Scherfestigkeit.

PETG mechanisch befestigen Längenänderung durch Temperaturveränderung

PETG Platten dehnen sich in der Wärme (z.B. Sonneneinstrahlung / Wärme ) aus und ziehen sich bei küh- ler Witterung wieder zusammen. Diese Längenänderung aufgrund von Temperaturschwankungen wird Dilatation genannt und muss beim Einsatz von PETG Platten in Bereichen mit schwanken- der Temperatur unbedingt berücksichtigt werden, da sonst Verwerfungen oder starke Spannungen in den Platten entstehen können. Ebenso wichtig ist, dass die Wärmedehnung nicht nur im Freien, sondern auch im Innenbereich wirksam ist, zum Beispiel in schlecht belüfteten Schaufenstern.

  • Der lineare Ausdehnungskoeffizient gibt an, um wie viel sich eine Platte von 1 Meter Länge bei einer Temperaturerhöhung von 1 Kelvin (d.h. 1 °C) a usdehnt. Im Alltag hat sich für PETG ein linearer Ausdehnungskoeffizient von 0,07 mm/mK bewährt.

  • Die Längenänderung (Wärmedehnung) kann berechnet werden: Wenn eine dunkel bedruckte PETG Platte von 2 m Länge an einem Frühlingstag bei 20°C montiert wurde, dann wird sie im Hochsommer mindestens 50 °C heiss. Dieser Temperaturunterschied von 30 °C lässt die Platte länger werden und zwar um: 0,07 mm × (2 [m] × 30[°C]) = zirka 4 mm .

    Schrauben

  • Zum Befestigen von kleinen Bauteilen auf den Oberflächen von PETG Platten können selbstschneidende (gewindefurchende) Linsenkopfschrauben, die für thermoplastische Kunststoffe entwickelt wurden, verwendet werden. Achtung: Gewindefurchende Schrauben bringen Span- nungen in die LUMEX Platten ein.

  • Als Alternative vor allem für zwängungsfreie Konstruktionen sind durchgehende Flachkopf- schrauben mit Muttern auf der Gegenseite die beste Lösung. Muttern nicht zu stark anziehen.

  • Zur Befestigung von PETG Platten auf Unterkonstruktionen aus Holz oder Metall im Außenbereich eignen sich Fassadenschrauben mit vormontierter Unterlegscheibe und Gummidichtung. Bei feuchtigkeitsempfindlichen Anwendungen unbedingt rostfreie Typen verwenden.

  • Keinesfalls dürfen zum Befestigen von PETG Platten Senkkopfschrauben verwendet werden, weil diese Spannungsrisse bilden und zwängungsfreie Montagen behindern.

    Befestigungslöcher

    • Zwischen den Schraubenlöchern und dem Plattenrand sollte eine Restmaterialstärke von mindestens 10 mm erhalten bleiben.

    • Durchgangslöcher für Schrauben müssen ungefähr 5 bis 6 mm grösser als der Schaftdurchmesser der Schrauben gebohrt werden, damit die Wärmedehnung der Platten nicht durch die Schrauben behindert wird. Die Schrauben bei der Montage mitten in die Durchgangslöcher platzieren und nur so stark anziehen, dass die Platten sich ausdehnen und zusammenziehen können (zwängungsfreie Montage).

    • Die Achsenabstände zwischen den einzelnen Befestigungslöchern sind hauptsächlich von der Plattendicke abhängig, sollten aber höchstens 500 mm betragen.

PETG Werkstoffchemie REACH-Verordnung und RoHS Richtlinie

  • PETG Platten erfüllen die Anforderungen der jeweils gültigen Fassung der Chemikalienver- ordnung der Europäischen Union (REACH-Verordnung). Insbesondere enthalten diese Platten keine derjenigen Substanzen, die in der jeweils gültigen Fassung der ECHA-Kandidatenliste der "Substances of very high concern" (SVHC) genannt werden.

  • PETG Platten erfüllen die Anforderungen der RoHS Richtlinie der Europäischen Gemein- schaft zur Beschränkung gefährlicher Inhaltsstoffe. PETG  Platten enthalten kein Blei, kein Quecksilber, kein Cadmium, kein sechswertiges Chrom, keine Polybromierte Biphenyle (PBB) und keine Polybromierte Diphenylether (PBDE).

    Schädliche Substanzen

    • PETG Platten enthalten auch kein Formaldehyd, keine FCKW, kein Asbest, keine Weichma- cher und kein Silikon.

    • Andererseits dürfen die PETG Platten nicht mit den folgenden gebräuchlichen Lösemittel in Kontakt gebracht werden (z.B. beim Reinigen), weil diese die Oberflächen anlösen, anquellen und bei längerem Kontakt völlig zerstören: Azeton, Benzol, Methylethylketon (MEK), Tetrach- lorkohlenstoff und Toluol.

    • Methylenchlorid (auch unter dem Namen Dichlormethan bekannt) löst PET ebenfalls an, wobei diese Funktionalität zum Kleben von PETG genutzt werden kann.

      Chemische Widerstandsfähigkeit

    • Thermoplastische Kunststoffe sind anfällig für die Bildung von Spannungsrissen, die bei den transparenten LUMEX Platten, aber auch bei PMMA und PC, besonders gut sichtbar sind. Spannungsrisse können durch äussere Belastungen, aber auch durch innere Eigenspannungen aufgrund einer Wärmebehandlung (Herstellung durch Extrusion, warm Biegen, Thermoformen) oder durch umfangreiche mechanische Bearbeitung entstehen. Wenn dann gleichzeitig ein chemi- sches Medium (typischerweise ein Reinigungsmittel, ein Klebstoff oder eine Druckfarbe) auf die Platte einwirkt, können Risse entstehen, die bald zum Bruch des Bauteils, mindesten aber zu hässlichen kleinen Rissen führen. Ein Temperzyklus kann die Spannungen zu lösen.

    • Achtung: Nicht empfohlen wird der Kontakt von PETG mit konzentrierten Säuren über 25%, Aminen (Ammoniak-Derivaten), Basen, Kohlen- und Fluorkohlenwasserstoffen und Ketonen. Und schliesslich darf PETG nicht mit heissem Wasser in Kontakt gebracht werden (PET ist hydrolyseempfindlich).

    • Service: Die chemische Widerstandsfähigkeit von PET Platten gegenüber einer Vielzahl von Substanzen und chemischen Medien ist dokumentiert. 

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